Schwere Zeiten

Die nächsten Jahre in der Schule sind schwer für ihn.

Er bewegt sich immer im hinteren Drittel der Klasse.
Ist ruhig, unauffällig, steht in den Pausen meist allein.
Hat wenig Freunde, versteht sich aber mit jüngeren Kindern sehr gut.
Dann kommt was kommen musste.
Blauer Brief, Versetzung gefährdet.
Die Nachhilfelehrer haben wohl alle versagt, oder zumindest nicht viel geholfen.
Vor den Klassenarbeiten hat er immer, zumindest das Meiste, gewusst; bei den Klassenarbeiten ist dann meistens alles weg, oder er hat die Prüfungsfragen falsch verstanden, oder ist einfach zu langsam und die Zeit ging ihm aus.
Nach jeder Klassenarbeit antwortet er auf die Frage „und wie war‘s“ mit „guuut.“

Leider ist es dann nicht so „guuut“, sondern nur mal wieder „höchstens befriedigend bis ausreichend.“