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Sandra Germanus
21.09.2005
Endloser Schmerz #: 229
Hallo Rolf,

ich war schon oft auf deiner Seite, die du so schön hergerichtet hast, extra für deinen Sohn. Ich war bislang immer ein stiller Leser deiner Homepage, da ich nie die richtigen Worte gefunden habe um etwas zu schreiben. Es ist als Aussenstehende echt schwer, die richtigen und vielleicht auch tröstenden Worte zu finden. Man weiß eigentlich nie, wie sich jemand, der sich in einer solchen Situation befindet fühlt, oder wie man ihm gar helfen kann.
Doch nun weiß ich, wie du dich gefühlt haben musstest, als dir das liebste und kostbarste auf der Welt genommen wurde. Man fühlt sich ohnmächtig, fast wie in einem Traum, nur das man aus jenem nie mehr erwacht.
Vor 13 Tagen habe ich durch einen schrecklichen Verkehrsunfall meinen Verlobten im Alter von 25 Jahren verloren. Im Moment weiß ich noch nicht so recht, wie ich mit dem Schmerz leben soll. Freunde und Bekannte wenden sich ab, da sie nicht wissen, wie sie jetzt auf einen zugehen sollen. Ein großer Trost für mich ist, dass ich einen sehr guten Kontakt zu seinen Eltern hatte und auch immer noch habe und ich somit bei ihnen Trost und Verständnis für meine Trauer finde.
Ich wünsche dir weiterhin auch viel Kraft in deinem Leben. Ich denke mein Sven und dein Ingo werden sich gut verstehen, da wo sie jetzt sind.

In stiller Trauer, Sandra mit Sven im Herzen
Anja
14.09.2005
Himmelfahrt #: 228
Himmelfahrt

Und sollt ich gehn,
solange Du noch hier ....
So wisse, daß ich weiterlebe,
nur tanz ich dann
zu einer andren Weise
- und hinter einem Schleier,
der mich dir verbirgt.

Sehen wirst du mich nicht,
jedoch hab nur Vertraun.
Ich warte auf die Zeit,
da wir gemeinsam
neue Höhn erklimmen
- einer des anderen wahrhaftig.

Bis dorthin leere du den Becher
deines Lebens bis zur Neige,
und wenn Du mich einst brauchst,
laß nur dein Herz mich leise rufen

.... ich werde da sein.

(Colleen Corah Hitchcock-
amerk. Lyrikerin)


Ein stiller Gruß von Anja
Steffen
07.09.2005
#: 227
Dein Sohn war bestimmt ein toller junger Mann, du solltest wissen er ging nur vor und du kommst irgendwann nach, dann wirst Du Ihn wieder sehen
Karin Heber-Gerstner
31.08.2005
die Sternennacht #: 226
Sieh hinauf in die Sternennacht;
Ein kleiner Engel, der über Dich wacht,
sieh hin, sieh ganz genau hin und denk an den, den Du vermisst.
Du kannst ihn dann sehen’ , wenn Du die Augen schließt.

Fühle den Wind in Deinem Gesicht,
eine kleine Brise, ganz leicht.
Denk an den, der von Dir wich.
Dann streicht er Dir über’ s Haar, ganz seicht.

Schmecke den Regen, die Tropfen, die fallen.
Wie kleine Tränen vom Himmel gesandt.
Denk an die Stimme, die Du so sehr misst.
Sie wird für immer in Dir hallen.

Sehe die Sonne, spüre wie warm.
Denk an das Kind, das starb in Deinem Arm.
Es ist nun dort im Sternenmeer.
Da wo Du bist, da ist auch er!

Das Kind, was Du so sehr vermisst,
ist immer da, wo Du es bist.
Es wohnt in Deinem Herzen nun,
dort kann es jetzt für immer ruhn;
Bis einen fernen Tages dann,
Du auch ein Stern bist-
Irgendwann!
Ein stiller Gruß und eine Umarmung

Karin mit Elron Tibor tief im Herzen
http://www.elron-tibor.de
Papa
30.07.2005
Verdamp lang her #: 225
Schlagartig wach.
Im Zimmer dämmrige Stille.
Matt erleuchtet von den rötlichen Punkten des Digitalweckers, die sich zu einem konstant verschwommenen drei Uhr zweiundvierzig vereinen, zwischen dem ein pulsierenden Doppelpunkt im Sekundentakt das Atmen der Zeit anzeigt.
Mein Herzschlag passt sich an das rhythmische Blinken der Sekundenanzeige an, während die Augen auf das Vergehen der Zeit starren und mein Verstand zu ergründen versucht, warum ich jetzt aufgewacht bin.
Es ist Samstag, ich muss heute nicht früh aufstehen. Ich kann mir heute Zeit lassen, hab keine Termine, kann einfach ausschlafen und in den Tag hineinleben. Es gibt keinen Grund jetzt wach zu werden, es gibt keinen Grund jetzt aufzustehen, es gibt keinen Grund jetzt wach zu liegen und auf die Anzeige des Weckers zu starren.
Und doch ist da etwas. Etwas Undefiniertes, ein seltsames Gefühl, unwirklich und real, wie Nebel und doch greifbar nahe. Nicht direkt vor mir, aber bei mir. Vertraute Nähe, vertraute Gefühle. Gefühle aus einer längst vergangenen Zeit. Wärme, Zärtlichkeit, Liebe, Freundschaft, Lachen und Geborgenheit formen sich zu einem Rhythmus. Wie ein Schlagzeug, das langsam den Einsatz für die anderen Instrumente einzählt, beginnen die Lichtpunkte des Weckers eine Melodie zu formen:

Verdamp lang her, dat ich bei dir ahm Grab woor.
Verdamp lang her, dat mir jesprochen hann


Ja, das werde ich heute tun.
Das ist es, was mit gefehlt hat, was im täglichen Irrsinn des Lebens zu kurz kam.
Die Gespräche mit dir, sie haben mir gefehlt. Das stille Verstehen und die gemeinsame Erinnerung, die über deinen Tod hinaus Teil meines Lebens geblieben ist.
Und die Nähe zu dir, die mir gut tut, auch wenn sie so weh tut. Heute komm ich dich besuchen und bringe viel Zeit mit. Viel Zeit zum Erinnern und zum Erzählen.
Und jetzt werde ich noch ein bisschen schlafen, während die Lichtpunkte des Wecker von der Vergänglichkeit der Zeit erzählen.

Verdamp lang her, verdamp lang
Verdamp lang her, verdamp lang
Verdamp lang her, verdamp lang


Ich dich „liebetiger“
Steffi
22.07.2005
#: 224
Lieber Papa von Ingo,

zufällig bin ich auf diese wunderschöne Seite gestoßen und mir kullerten die Tränen beim Lesen über die Wange. Obwohg ich erst 18 bin kann ich doch ein kleines bisschen mitfühlen...irgendwie...vor fast 4 Jahren ist mein Opa gestorben, ich weiß es ist nicht das gleiche, aber ich habe ihn abgöttisch geliebt und er war mein ein und alles! Und plötzlich von einem auf den anderen Tag ist jemand nicht mehr da..einfach weg. Alles gerät aus der Bahn, das alltägliche Leben steht still..nichts ist mehr so wie es einmal war!

Ich wünsche Dir alles Gute und weiterhin viel Kraft!

Liebe Grüße Steffi
Ulli
13.07.2005
\ #: 223
Gloomy Sunday.....Jörg, mein lieber Freund und Begleiter eines Großteils meines Lebens. Heute, auf den Tag genau, sind es nun schon zwei Jahre her. Zwei Jahre die mir vorkommen wie zwei Stunden, zwei Minuten, zwei Sekunden. Wer ahnt schon wirklich wie lange zwei Sekunden sein können.
Ich frage mich täglich warum Dein Schutzengel versagt hatte und meiner um so stärker war. Vielleicht war er auch nur unachtsam; zwei Sekunden? Vielleicht dachte er aber auch, dass meiner um so mehr Unterstützung brauchte? Wer weiß das schon?!
Zu spät, ich konnte Dich nicht beschützen, nicht mehr zurückholen oder gar wecken....es war zu spät. Vorwürfe \"warum bin nicht ICH vorgefahren?\", Schuld \"warum Du?\", Trauer und immer wieder Tränen \"warum\"....

Ich habe Dir so viel zu verdanken, ich hätte Dir noch so viel zu sagen und ich vermisse Dich so sehr. Du wirst für immer in meinem Herzen, an einem ganz besonderen Platz, Dein zu Hause haben.

Deine Freundin Ulli <für immer>

Lieber Rolf,
ich war schon einige Male auf Deiner Seite, habe mich aber erst jetzt herangetraut, meine Gedanken und Erfahrungen, auf meine Weise, nieder zu schreiben.
Hab vielen lieben Dank dafür.
Martina
24.05.2005
#: 222
Lieber Rolf,

gerade habe ich "liebetiger" zu Ende gelesen. Ich konnte es fast nicht aus der Hand legen. Ich glaube dein Ingo ist sehr stolz auf dich, mit diesem Buch hast du ihn unvergesslich gemacht. Ich konnte mir euch beide beim Lesen richtig vorstellen, habe euch vor meinem inneren Auge gesehen. Und ich glaube das ist es was alle Verwaisten Eltern möchten, dass ihre Kinder nicht vergessen werden. Ich wünsche dir viel Kraft.
http://www.veisth.de
Tamina
24.05.2005
Spuren im Sand #: 221
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel
rstrahlten, Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
daß in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?“

Da antwortete er: „Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur
eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“


Rolf
10.05.2005
Weißt du ... #: 220
Ein Lied pfeift und summt sich mir seit Tagen von den Lippen.
Erst unbewusst, schon am frühen Morgen, dann bewusst mit Variation der Melodie gepfiffen, dann mit Worten und halben Sätzen gesummt und jetzt in Worten gesprochen:

Weißt du wieviel Sternlein stehen
an dem blauen Himmelszelt?
Weißt du wieviel Wolken ziehen
weit hinüber alle Welt?
Gott, der Herr, hat sie gezählet,
daß ihm auch nicht eines fehlet,
an der ganzen großen Zahl,
an der ganzen großen Zahl.


Gott hat so viele Sterne,
ich hatte nur einen.
Auf den Tag genau vor fünf Jahren ist dein Licht plötzlich erloschen.

Pass auf dich auf, besonders heute.
Weißt du, ich dich "liebetiger".
Petra
10.05.2005
..in Gedanken bei Euch.. #: 219
Lieber Ingo,
Lieber Rolf,
...für den heutigen Tag..und überhaupt..
Alle Kraft der Welt
Seid beide ganz lieb umarmt
Petra
http://www.traenental.de
Conny L.
10.05.2005
Mitfühlen #: 218
Liebe Eltern von Ingo,
wenn ich eure schöne Homepage füt euren Sohn so ansehe, muß ich weinen. Im letzten Jahr, am 3. September, habe ich meinen Sohn Christian auch bei einem Motorradunfall verloren, er war 25 Jahre alt. Ihr vermißt Ingo nun schon seit 5 Jahren und seid mir so ein Stück voraus. Hoffentlich ist der Tag heute nicht zu schlimm für euch! Liebe Grüße Conny
Max
11.04.2005
...tränen in den augen #: 217
zufällig schau ich mich um und finde diese seite, ich selbst junger begeisterter motorradfahrer mache halt um zu sehen, was das hier ist....
ich sehe einen Jungen, einen Jungen, der ich selbst sein könnte, jung, dynamisch, sportlich und begeisterter 2rad lenker....

mir kullern tränen von den Augen als ich lese, welches Schicksal diesem jungen Mann ereilte... und ich denke nun stumm an diesen Mann, der das Motorradfahren so liebte!

Und bei jedem Motorradgruß, werde ich an Ingo denken!
Den ich weiß, wir grüßen uns weil wir selbiges fühlen, weil wir selbiges genießen....
Papa
09.04.2005
Määnheim Eagles #: 216
Die „Määnheim Eagles“ spielen am Sonntag gegen die Frankfurt Lions um den Einzug ins Finale der DEL-Playoffs 2005.

Seit du nicht mehr da bist, gehe ich nicht mehr zu den Spielen der Adler.
Ich kann es nicht mehr.
Zu viele Erinnerungen, zu viele Emotionen, zu viel Freude, zu viel Schmerz.
Du weißt schon. Wir beide im Stadion am Friedrichspark. Stehen, frieren, schubsen, drängeln, schieben, drücken, schreien, fluchen, singen, weinen, diskutieren, argumentieren, streiten, vertragen, schimpfen, jubeln, tanzen, umarmen, ein Wechselbad der Gefühle inmitten einer gigantischen Geräuschkulissen von 8000 Menschen im Duft von Glühwein, Bratwurst und Pommes.

Hingehen zu den Spielen werden wir beide nicht mehr.
Nicht mehr zusammen und auch nicht mehr alleine.

Aber Daumen drücken werden wir noch.
Drück feste, damit die Adler ihr Spiel am Sonntag gewinnen.
Und pass auf dich auf.

Ich dich „liebetiger“
Norbert
24.03.2005
#: 215
Ohne dich
ist in meinem Leben
alles halb so leicht

Nur mein schweres Herz
ist doppelt so schwer



Ein stiller Gruß von - Norbert
Rolf
24.03.2005
Zufall? #: 214
Es gibt Dinge im Leben, die kann man ergreifen, begreifen und verstehen.
Das geht verhältnismäßig einfach und man macht das meist ohne lange darüber nachzudenken.
Doch dann gibt es Dinge, die kann man weder ergreifen noch begreifen und verstehen kann man sie schon gar nicht. Nicht bevor man lange darüber nachgedacht hat. Und selbst dann ist es nicht sicher, ob es gelingt eine begreifbare und den Verstand zufriedenstellende Erklärung zu finden.
Wir verkleinern solche Dinge dadurch, dass wie sie als Glück, Pech, Zufall oder Schicksal bezeichnen. Man hat eben Glück gehabt oder ist vom Pech verfolgt. Und auch wie der Zufall so spielt und das Schicksal zuschlägt, hat sicher auch schon jeder mal, vielleicht sogar am eigenen Körper, erlebt.

Solche Dinge sind meist auch noch ziemlich ungerecht verteilt.
Wie sonst ist zu erklären, dass manche Menschen vom Glück verfolgt sind, während auf andere das Schicksal einprügelt.
Mit unserer Geburt betreten wir diese Welt mit einer kindlichen Reinheit und sind danach dem Trommelfeuer des Lebens ausgesetzt. Und das treibt uns mit Schlagen, Schmusen, Kratzen, Küssen, Streicheln, Schneiden, Reißen und Stechen vor sich her, bis zu unserem sicheren Ende.
Nur die Zeit, die uns dazwischen bleibt, ist individuell und wir versuchen sie nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Oder ist sie bereits gestaltet, wenn wir diese Welt betreten?
Ich weiß es nicht, aber ich denke, wenn man zu lange darüber sinniert, könnte man den Verstand verlieren.

Doch seit einigen Wochen sinniere ich über etwas nach, das vor meiner Nase in meinem Leben geschehen ist und mich, seit dem ich es weiß, beschäftigt.

Ich wurde Anfang diesen Jahres von der Personalabteilung aufgefordert den Nachweis zu erbringen, dass ich nicht kinderlos bin. Grund war eine Gesetzesänderung, die Menschen ohne Kinder höhere Beiträgen zur Pflegeversicherung abverlangte.
Nun stand ich vor der Frage, wie weise ich nach, dass ich nicht kinderlos bin, auch wenn auf meiner Lohnsteuerkarte keine Kinder eingetragen sind. Du kannst es ja nicht mehr bezeugen, sonst hätte ich dich als Beweis mit zur Personalabteilung genommen.
Also lag es nahe es mit einem amtlichen Dokument zu versuchen und ich kramte aus dem Ordner mit den alten Familienunterlagen das Familienbuch heraus. Die aufgeklappte Seite mit deiner Geburtsurkunde legte ich auf den Fotokopierer und hielt das Buch fest, während der Scanner mit gleißendem Licht die Seiten abtastete. Die Augen hatte ich halb geschlossen und beobachtete, wie sich langsam die Kopie aus dem Gerät ins Freie schob.
Dabei fiel mein Blick auf etwas, was mich wie ein Stich durchfuhr.
Mir wurde ganz schlecht und meine Hände begannen zu zittern, denn aus dem Gerät schob sich nicht deine Geburturkunde, sondern die Bescheinigung über deine Taufe.
Und auf dieser Taufbescheinigung stand, dass du am 10. Mai 1981 getauft wurdest.

Schlagartig war alles wieder da.
Die Erinnerungen an dich, an die Zeit mit dir, an unsere Leben und deinen plötzlichen, schrecklichen Tod, der dies alles beendete.
Gestorben bist du am 10. Mai 2000, auf den Tag genau 19 Jahre nachdem du getauft wurdest.
Ich habe das all die Jahre nicht gewusst.

Nun bin ich kein religiöser Mensch und mit dem lieben Gott hatte ich noch nie viel am Hut, aber kann das wirklich nur ein Zufall sein?
Irgendwann wirst du mir das erklären müssen.

Wo immer du auch jetzt sein magst, pass auf dich auf.

Ich dich „liebetiger“.
Patricia
23.03.2005
Gedanken über Ingo #: 213
Unfair... ungerecht... warum...??? So schreit es in einem, wenn man diese Seiten liest. Überlege oft, was Ingo jetzt hier in seinem Erdenleben machen würde. Er wäre sicher schwer verliebt. Introvertierte Menschen, wie Ingo wohl offensichtlich einer ist, leben und lieben intensiver, verantwortungsvoller. Deshalb bin ich sicher, dass Ingo auch immer gut auf sich aufpasst. Schon deshalb, weil es ein Wunsch seines Vaters ist und er diesen liebt. Er wird es nicht offen zugeben, wird unwirsch den Kopf wegdrehen, damit niemand sieht, dass er ein wenig verlegen ist. Aber es ist so. Er hat sicher auch bei seiner letzten Fahrt auf sich aufgepasst. Nur ein Anderer hat das nicht getan. Wie oft sage ich meiner Tochter "pass' auf Dich auf"... oft mit dem Nachsatz "Du bist nicht allein auf der Straße". Seit ich auf diesen Seiten lese, hat der Satz für mich eine andere Bedeutung bekommen. Wünsche mir von ganzem Herzen, dass Ingo auf seiner letzten Fahrt alleine auf der Straße gewesen wäre. Dann wüsste ich zwar nichts über ihn, hätte ihn nicht "kennen gelernt", aber um diesen Preis hätte ich das sowieso nicht gewollt. Werde ab und zu wieder nach Ingo sehen. Bis dahin...
silvia
22.03.2005
Die Liebe ist stärker als der Tod! #: 212
Diesen Eintrag widme ich eine alten Freund der zu früh von uns gegengen ist!

Die Liebe ist stärker als der Tod!

Dein Liebes Herz hat aufgehört zu schlagen,und wollte doch so gerne bei uns sein.
Gott hilf uns ,diesen schmerz zu tragen,denn ohne dich wird manches anders sein.

Leben heißt bereit sein ,
irgendwann zu sterben,
Lieben heißt bereit zu sein ,
irgendwann Abschied zu nehmen,

Nicht Trauern wollen wir ,dass wir ihn verloren haben sondern dankbar sein,dass wir ihn gehabt haben.
Das letzte heißt nicht Tod,sondern Auferstehung.Und am Ende nicht verlust sondern ewige Vollendung!

Aus unserem Leben bist du gegengen,viel zu früh ,in unserem Herzen bleibst du!
Ein Herz steht still,wenn Gott es will.
Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens,Gedanken ,Bilder,Augenblicke und Gefühle.
Sie werden uns immer an Dich erinnern und dich dadurch nie vergessen.

In stiller Trauer,an einem lieben Menschen,der von uns gegangen ist,viel zu früh!
Deine Freunde,die dich vermissen.

Ich schreib diese Zeilen um mein eigner Trost zu sein ,viellecht helfen meine Zeilen einem, ein wenig mehr kraft!
Hajo
13.03.2005
Wünsche #: 211
Lieber Rolf, ich möchte, daß du weißt, daß ich immer wieder an dich denke, seit ich deine Seite gefunden habe, die mich sehr betroffen gemacht hat und mich jedes Mal wieder aufs neue aufwühlt, wenn ich sie besuche. Ich würde dir so gerne etwas Tröstliches sagen, aber ich weiß nicht, was. Ich glaube, es gibt für manches einfach keinen Trost, und auch das Vergehen der Zeit hilft da nicht weiter. Aber ich finde es mutig und achtenswert, wie du mit deiner Trauer umgehst, soweit ich das beurteilen kann, denn ich weiß ja nicht, ob sich nicht noch etwas hinter dem verbirgt, was du schreibst. Ich wünsche dir weiterhin Mut und Kraft. Hajo
Diane
24.02.2005
- #: 210
Bin zufällig auf diese Seite gstossen und habe die Geschichten, die Erinnerungen und Worten von Ihnen gelesen. es hat mich zutiefst berührt und ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft. Da ich selbst eine kleine Tochter verlohren habe, weiss ich, wie viel Kraft ein solcher Verlust braucht.
Herzliche Grüsse Diane
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